Schüler-Zertifikate

MINT EC-Zertifikat

Schülerinnen und Schüler der Modellschule Obersberg können sich mit dem MINT-EC-Zertifikat ihre besonderen Leistungen in Mathematik, Informatik und den Naturwissenschaften offiziell bestätigen lassen. Das Zertifikat ist einerseits eine Auszeichnung und dient andererseits im besonderen Maße auch als Aufwertung der Bewerbungsunterlagen für Universitäten, Fachhochschulen oder Betriebe.

Das MINT EC-Zertifikat weist das besondere Engagement nicht nur im Allgemeinen nach, sondern listet einzelne Leistungen auf. Es wurde von dem bundesweiten Excellence-Netzwerk "MINT EC" erarbeitet und darf nur von zertifizierten MINT EC-Schulen verliehen werden. Es ist von der Kultusminister- und Hochschulkonferenz anerkannt und trägt beide Siegel, außerdem erkennen die Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten (4ING.) sowie die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) und der Arbeitgeberverband Gesamtmetall das Zertifikat als Nachweis besonderer Leistungen im MINT-Bereich an.

Ansprechpartner sind Corina Klose und Roland Lächa

Alle Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs, die die Kriterien erfüllen.
Man sollte möglichst frühzeitig beginnen, Nachweise über erbrachte Leistungen zu sammeln und die Unterlagen sorgfältig aufbewahren. Dies erleichtert die Antragstellung am Ende der Schulzeit enorm. Aus den Nachweisen muss hervorgehen, wann die Schülerin oder der Schüler welche Tätigkeit in welchem Umfang geleistet hat.
Spätestens zum letzten Schultag in der Q4 müssen alle ausgefüllten Antragsunterlagen und Bescheinigungen bei Herrn Roland Lächa vorgelegt werden. Die Unterlagen werden anschließend geprüft. Dann entscheidet entscheidet die Schule auf Grundlage der Vergaberichtlinien über die Vergabe und die Einstufung des Zertifikates.
Die Antragsformulare können heruntergeladen und am eigenen Computer ausgedruckt werden (s.u.).
Mit dem Abiturzeugnis. Die Voraussetzung ist, dass in den drei Anforderungsfeldern immer mindestens die Stufe 1 erreicht wurde.
Alle Urkunden, Bescheinigungen über MINT-Wettbewerbsteilnahmen oder andere MINT-Aktivitäten in der Sekundarstufe I und II sollten sorgfältig aufbewahrt werden! Es wäre schade, wenn die Vergabe des Zertifikates an den fehlenden Nachweisen scheitern würde. In Absprache mit unseren Verbundschulen (GSG, GSN, GSO, GSS und KDS) werden natürlich auch Aktivitäten aus der Sek. I berücksichtigt.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Vereins MINT EC.

CertiLingua

Seit 2008 wird in Hessen das CertiLingua-Exzellenzlabel für mehrsprachige, europäische und internationale Kompetenzen an Abiturientinnen und Abiturienten mit besonderen Fremdsprachenkenntnissen und einer ausgeprägten europäischen und internationalen Wissens- und Handlungskompetenz zusätzlich zu ihrem Abiturzeugnis verliehen. Es bescheinigt die sprachliche und interkulturelle Handlungsfähigkeit und soll im Hinblick auf die notwendige Mobilität in Studium und Beruf unterstützen.

Die Modellschule Obersberg ist seit dem Schuljahr 2008 / 2009 eine von derzeit 27 anerkannten hessischen CertiLingua-Schulen und hat somit die Möglichkeit, in diesen Bereichen besonders interessierten und leistungsstarken Schülerinnen und Schülern dieses Exzellenslabel auszustellen. Mit Blick auf das bestehende Fremdsprachenangebot, das bilinguale Angebot, die Austauschprogramme und Praktikumsaktivitäten fasst das Zertifikat alle bestehenden Zusatzaktivitäten in hervorragender Weise zusammen.

Ansprechpartner ist Jürgen Relke.

Das Zertifikat stellt eine zusätzliche Qualifikation dar, die im Rahmen der Studien- oder Berufswahl von großer Bedeutung sein kann. Für die Schülerinnen und Schüler wird der Zugang zu ausländischen Universitäten und zur internationalen Arbeitswelt erleichtert.
Schülerinnen und Schülern erhalten das CertiLingua-Zertifikat mit dem Abitur, wenn alle der unten aufgeführten Kriterien erfüllt sind. Zu diesem Zweck ist ein Planungsdossier zu führen, eine Lehrerin oder ein Lehrer steht beratend zur Seite.
Fremdsprachen

Beide modernen Fremdsprachen werden bis zum Abitur belegt. Zum Nachweis von Sprachkompetenzen müssen in beiden modernen Fremdsprachen jeweils in allen drei Halbjahren (Q1 - Q3) im Schnitt 10 Notenpunkte erreicht werden. Der Nachweis von externen Sprachenzertifikaten (DELF– bzw. Cambridge-Zertifikat auf Niveau B2) ist vorteilhaft.

Unterricht in einem bilingualen Sachfach

Bilingualer Unterricht in der Oberstufe im Umfang von mindestens zwei Wochenstunden. Dies kann durch die Anwahl des bilingualen Profils (LK Englisch, GK Geschichte bili, GK Powi) bzw. durch die Belegung des bilingualen Grundkurses Geschichte erfolgen. Auch in diesem Bereich müssen die Kurse der Q1 - Q3 mit mindestens 10 Notenpunkten abgeschlossen werden.

Nachweis von europäischer und internationaler Kompetenz sowohl als Wissens- als auch als Handlungskompetenz

Interkulturelle Handlungskompetenz durch die erfolgreiche Teilnahme an einem mindestens fünftägigen internationalen Projekt, z.B. im Rahmen der Teilnahme an einem Comeniusprojekt, im Rahmen eines Schüleraustauschs mit Frankreich, England, Polen oder während des beruflichen Praktikums in Frankreich. Das Projekt ist zu dokumentieren und inkl. Reflexion schriftlich nach­zubereiten.

Wissenskompetenz

Das Fach Politik und Wirtschaft wird bis zum Abitur belegt und das Niveau ELOS 4, d.h. der Erwerb von Wissen zu europäischen Themen muss bescheinigt werden (z.B. auf der Grundlage einer erfolgten Rechercheleistung zu einer Themenstellung mit internationaler Schwerpunktsetzung). Die Leistungen von Q1 - Q3 müssen im Schnitt 10 Notenpunkte betragen. Bzgl. des gesamten Notenbildes ermöglicht eine Ausgleichsregelung eine einmalige Abweichung.

KMK-Fremdsprachenzertifikat

Das KMK-Fremdsprachenzertifikat ist ein bundeseinheitlich geregeltes Sprachdiplom für die berufliche Bildung, das immer berufsbezogen und praxisorientiert ist und sich an dem gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen orientiert. Interessenten wird an der Modellschule Obersberg die Gelegenheit geboten, in Vorbereitungstreffen Prüfungsaufgaben zu üben und mündliche Prüfungen zu simulieren.

Ansprechpartnerin ist Birgit Scholz.

  • Es steigert die Chance auf dem Arbeitsmarkt,
  • entspricht europäischen Standards und dient damit der Mobilität,
  • hat bundesweit einen hohen Bekanntheitsgrad,
  • ist speziell auf Anforderungen einzelner Berufe zugeschnitten und
  • gibt differenziert Auskunft über die Stärken in den jeweiligen Kompetenzbereichen
Die Zertifikatsprüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil, der jeweils gesondert bestanden werden muss. Folgende vier Kompetenzbereiche liegen der Prüfung zugrunde:
  • Rezeption (Hör- und Leseverstehen)
  • Textproduktion
  • Mediation (vermitteln in zweisprachigen Situationen)
  • Interaktion (Fähigkeit, Gespräche zu führen)
KMK-Fremdsprachenzertifikatsprüfungen werden in Hessen in der Regel einmal pro Jahr an verschiedenen zentralen Schulstandorten durchgeführt. Alle Schülerinnen und Schüler beruflicher Schulen können, differenziert nach verschiedenen Ausbildungsberufen und Niveaustufen, daran teilnehmen. Die Prüfungsgebühren liegen zwischen 30€ und 60€.

Cambridge Certificate

Cambridge ESOL (English for Speakers of Other Languages) Examinations, eine Abteilung der Universität Cambridge, ist einer der führenden Anbieter von Englischprüfungen für unterschiedliche Altersgruppen. Für die gymnasiale Oberstufe werden Cambridge-Zertifikate in drei Niveaustufen angeboten: Das First Certificate in English (FCE), geeignet für gute Gymnasialschüler der Einführungsphase, das Certificate in Advanced English (CAE) für gute Leistungskursschüler der Qualifikationsphase sowie das Certificate of Proficiency in English (CPE), das erfahrungsgemäß ohne längeren Auslandsaufenthalt nicht zu schaffen ist.

Die Modellschule Obersberg bietet seit Februar 2008 in allen Englisch-Orientierungskursen die Vorbereitung auf das FCE an. Es entspricht der Stufe B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für moderne Sprachen des Europarats und bescheinigt, dass die Schülerinnen und Schüler in der Lage sind, auf Englisch souverän schriftlich und mündlich zu kommunizieren. Des Weiteren ist die FCE-Prüfung eine gute Vorbereitung auf weiterreichenden Sprachprüfungen, wie zum Beispiel das Cambridge Certificate in Advanced English (CAE) oder das Certificate of Proficiency (CPE).

Ansprechpartner ist Jürgen Relke.

Die Cambridge-Zertifikate sind international renommiert und können ein wichtiger Bestandteil von Bewerbungsunterlagen sein. Für potentielle Arbeitgeber ist eine solche schulexterne Fremdsprachenzertifizierung aufgrund einer internationalen Vergleichbarkeit, einer hohen Transparenz, Objektivität und Validität ein zuverlässiger Qualifikationsnachweis.

Da gute Englischkenntnisse auf Grund der Globalisierung im Berufsleben unerlässlich sind, schätzen zahlreiche Firmen die Cambridge ESOL Prüfungen, entweder als Sprachnachweis oder als Teil ihrer Schulungen. Ebenso erkennen Einwanderungsbehörden, Wirtschaftsverbände, Handelskammern und Behörden in vielen Ländern der Welt diese Prüfungen als Sprachnachweis an.
Es gibt folgende fünf Prüfungsteile:

  1. Leseverständnis (Reading): 60 Minuten
    Überprüfung folgender Fertigkeiten: Lesen und Verstehen von literarischen Texten und Sachtexten aus Büchern, Zeitschriften und Magazinen. Die Schülerinnen und Schüler sollen in der Lage sein, sowohl die wesentliche Aussage als auch die Einzelheiten eines Textes zu verstehen und zu interpretieren.
  2. Schriftlicher Ausdruck (Writing): 80 Minuten
    Die Prüflinge müssen im Rahmen der Prüfung zwei Texte verfassen. dabei handelt es sich um Briefe, Artikel, Berichte, Aufsätze oder kritische Stellungnahmen zu unterschiedlichen Themenbereichen.
  3. Strukturen und Wortschatz (Use of English): 45 Minuten
    Hier geht es im Wesentlichen um Grammatik sowie Wortschatzkenntnisse. Die Aufgaben umfassen Lückentexte, Umformulierungen sowie Fehlerkorrektur.
  4. Hörverständnis (Listening): 40 Minuten
    In diesem Prüfungsteil, der aus Textarten wie Interviews, Diskussionen oder Vorträgen besteht, geht es um die Fähigkeit, gesprochenes Englisch inhaltlich richtig zu verstehen und zu interpretieren.
  5. Mündliche Prüfung (Speaking): 14 Minuten
    Dieser Prüfungsteil überprüft die Ausdrucksfähigkeit in verschiedenen Situationen. Er ist in vier Abschnitte gegliedert: 1. Interview 2. Vortrag 3. Aufgabe für zwei Kandidaten, die gemeinsam geprüft werden 4. Diskussionen.

DELF

Die Modellschule Obersberg kann auf eine langjährige Kooperation mit dem Institut Français zurückblicken und gehörte im Jahre 2001 zu einer der ersten hessischen Schulen, die einen offiziellen Kooperationsvertrag mit dem Institut vereinbarte und seitdem regelmäßig 40-50 Schülerinnen und Schüler auf die externen Prüfungen des Fremdsprachenzertifikats DELF (Diplôme d’études en langue française) vorbereitet. 

Ansprechpartnerin ist Ulrike Nitzsche.

Das Sprachdiplom DIPLOME D'ETUDES EN LANGUE FRANCAISE (DELF) ist ein standardisiertes, weltweit anerkanntes Fremdsprachenzertifikat, das jeweils ein bestimmtes Niveau in den verschiedenen Kompetenzen der französischen Sprache bescheinigt. Die schriftlichen und mündlichen Prüfungen erfolgen jeweils in den vier Kompetenzbereichen der französischen Sprache: Compréhension écrite (Textverständnis), Production écrite (Textproduktion), Compréhension orale (Hörverständnis) und Production orale (Kommunikation).
  • Motivation für alle, die gerne Französisch sprechen,
  • das Kennenlernen von anderen Prüfungsinhalten und -methoden, z.B. durch die stärkere Gewichtung des Hörverstehens,
  • eine Bewertung der Französischkenntnisse außerhalb des Schulalltags,
  • eine Möglichkeit, Prüfungssituationen mit Muttersprachlern zu erleben,
  • den Anreiz des lebenslangen Lernens, da Module unterschiedlichen Niveaus weltweit und zu jedem Zeitpunkt ansammelbar sind, und
  • ein zusätzliches Zertifikat mit unbegrenzter Gültigkeit, das aufgrund seiner Transparenz und Objektivität ein zuverlässiger Qualitätsnachweis im Rahmen von Bewerbungen für Beruf und Studium ist.
DELF ist modular aufgebaut. Die Module sind unabhängig voneinander, d.h. man muss sie nicht in einer bestimmten Reihenfolge ablegen. Alle Module orientieren sich im Schwierigkeitsgrad am GER (Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen), daraus resultiert die Vergleichbarkeit der Sprachkenntnisse auf europäischer Ebene:
  • A1 und A2 bescheinigen, dass man über Grundkenntnisse im Französischen verfügt und fähig ist, mündlich und schriftlich in alltäglichen Lebenssituationen auf Französisch zu kommunizieren.
  • Mit den Modulen B1 und B2 werden zusätzlich allgemeine Kenntnisse der französischen Landeskunde sowie die entsprechenden sprachlichen Kompetenzen bestätigt.
  • Das DALF (DIPLOME APPROFONDI DE LANGUE FRANCAISE), d.h. die Module C1 und C2, schließt an das DELF an und ist auf das Universitätsstudium ausgerichtet. Es bescheinigt, dass die sprachlichen Voraussetzungen vorhanden sind, an einer französischsprachigen Universität in einem Fach seiner Wahl zu studieren.
In der Regel werden Schülerinnen und Schüler der Modellschule Obersberg auf die Niveaustufen B1 bzw. B2 vorbereitet. Somit ist eine Fortsetzung der an einigen Mittelstufen bereits angebotenen Niveaus A1 bzw. A2 gewährleistet. Natürlich kann aber auch in der Oberstufe noch das Niveau A2 abgelegt werden. Die Französischlehrerinnen und -lehrer stehen bei der Entscheidung gerne beratend zur Verfügung.
  • Einführungsphase 1 (E1): Es gibt DELF-Kurse, in die sich alle interessierten Schülerinnen und Schüler einwählen können. Die Einwahl erfolgt bereits am Ende der Klasse 9 bzw. 10 im Rahmen der Kurswahl an den abgebenden Schulen oder zu Beginn der E1. In den DELF-Kursen wird der Unterricht neben den üblichen, für die E-Phase relevanten Inhalten, um lehrplankonforme DELF-Übungsformate ergänzt.
  • Einführungsphase 2 (E2): Es wird ein zweistündiger Zusatzkurses im Bereich des Wahlangebotes zur gezielten Unterstützung der Prüfungsvorbereitung eingerichtet.
  • Qualifikationsphase (Q1 - Q4): Es wird eine zusätzliche DELF-AG oder eine DELF-Leiste eingerichtet oder es findet eine Integration der Vorbereitung in den Kursunterricht statt.
  • Außerdem: Anmeldung von Schülerinnen und Schüler, z.B. auch aus der beruflichen Abteilung, die sich eigenständig auf DELF vorbereiten möchten.
Tarife 2015/16 in Hessen: A1 (22€), A2 (42€), B1 (48€), B2 (60€)